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Denkmale

Gedenkstein Neuwalde, Neuwalder Straße
Viele Neuwalder aus dem Kreis Neisse in Oberschlesien haben nach ihrer Vertreibung 1946 eine neue Heimat in Bohmte gefunden. Dieser Stein erinnert an ihre 772 km entfernte Heimatgemeinde.

 

Tiling-Denkmal, Gut Arenshorst

Reinhold Tiling, Pilot, Kunstflieger, Erfinder und Raketenpionier arbeitete in den Jahren 1929 bis 1933 auf dem Gut Arenshorst an der Entwicklung einer wiederverwendbaren Stufenrakete. Bei einem Versuch am 10. Oktober 1933 ereignete sich eine folgenschwere Explosion. Reinhold Tiling, seine Assistentin Angela Buddenböhmer und sein Mitabeiter Friedrich Kuhr erlitten schwerste Verbrennungsverletzungen, an denen sie am Folgetag verstarben.

Das Denkmal an der Unglücksstelle auf dem Gut Arenshorst erinnert an die Wirkungsstätte des Pioniers und Raketenforschers.

Reinhold Tiling stand mit seinen Visionen und Entwürfen schon an der Schwelle einer Epoche, die ihren bisherigen Höhepunkt mit dem Menschenflug zum Mond fand.

 

Steinkreuz am Hotel Niemann, Leckermühle 5
Ein schlichtes Steinkreuz erinnert an eine äußerst traurige Begebenheit. Ein kleiner Junge wollte im Winter für seine kranke Mutter Holz im Walde suchen und wurde dabei vom Holzvogt erwischt und beim Fortlaufen von ihm erschossen.

 

Lutherdenkmal an der ev.-luth. Kirche, Bremer Straße 70
Der Stein wurde am 31. Oktober 1917 zu Ehren des Reformators Martin Luther von der Evangelischen Gemeinde Bohmte in einer Grünanlage an der Schulstraße aufgestellt. 1993 fand er seinen Platz an der St. Thomas Kirche zu Bohmte.

 

Bismarckeiche, Hinterbruch, Hunteburger Straße
Zu Ehren des „eisernen Kanzlers in eiserner Zeit“ wurde am 1. April 1915 die Eiche gepflanzt.

 

3 Meilen-Stein vor der Straßenmeisterei, Bremer Straße 114
Dieser Stein stammt noch aus der Postkutschenzeit. Am ehemaligen „Hannoverschen Postweg“ zeigt er die Entfernung bis Osnabrück an. Eine Meile entsprach 7,532 km.

 

Stein „3.10.1990“ am Parkplatz des Rathauses, Bremer Straße 4
Anläßlich der Wiedervereinigung beider Teile Deutschlands wurde dieser Stein errichtet. Er steht auch für die Freundschaft zu der Partnerstadt Gützkow in Mecklenburg-Vorpommern.

 

Kriegerdenkmal, Bremer Straße / Schulstraße
Ein Jahr nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 gründeten die Bohmter Kriegsteilnehmer am 2.9.1872 einen Kriegerverein und errichteten zu Ehren von drei gefallenen Bohmte Kameraden dieses Denkmal. Es mahnt auch für die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen und vermissten Bohmter eindringlich, Frieden und Freiheit zu wahren.

 

Ehrenmal am Friedhof, Haldemer Straße
Die Namen aller im Deutsch-Französichen Krieg, im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Bohmte sind in Stein verewigt. Am Volkstrauertag wird ihrer hier in einer Feierstunde gedacht.

 

Denkmal auf dem Bohmter Friedhof
Ein 1917 in der Nähe des Haupteinganges aufgestellter Monolith aus Sandstein erinnert in vier Sprachen an die im Ersten Weltkrieg im Bohmter Kriegsgefangenenlager verstorbenen Kriegsgefangenen.

 

Während die sterblichen Überreste der englischen, französischen und belgischen Gefangenen in den Jahren 1924 bis 1926 in ihre Heimatländer überführt wurden, ruhen hier noch 32 seinerzeit mit Blasmusik und militärischen Ehren bestattete russische Kriegsgefangene.

 

Kriegerdenkmal Stirpe-Oelingen
Das Kriegerdenkmal aus Natursteinen errichtet steht am Rande des Wiehengebirges. Es ist gewidmet "Denen, die für uns starben" , und zwar den 15 Opfern des Ersten und den 51 Opfern des Zweiten Weltkrieges.

 

Ehrenmal auf der Kriegsgräberstätte Meyerhöfen
Auf der Kriegsgräberstätte Meyerhöfen sind 482 durch Krieg und Gewaltherrschaft zu Tode gekommene Männer, Frauen und Kinder, Soldaten wie Zivilpersonen bestattet. In den 50iger und 60iger Jahren sind Umbettungen aus dem damaligen Regierungsbezirk Osnabrück hierher durchgeführt worden. Insgesamt 446, davon 12 aus dem 1. Weltkrieg. Unter anderem ruhen hier 301 Russen, 120 Polen und 27 Ukrainer. Von 74 Bestatteten sind die Namen nicht bekannt. Aus einer Namenstafel ist die genaue Lage der Einzelgräber für den Gedenkenden ersichtlich. Das Ehrenmal besteht aus 2 Betonsteelen, an denen 4 Bronzetafeln mit den Namen der Bestatteten angebracht sind. Die Kriegsgräberstätte ist als solche ausgeschildert.